Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern Syriens Assad zum Rücktritt auf

 

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Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern Syriens Assad zum Rücktritt auf

by: polis at 18.08.2011 16:38:58




Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den syrischen PrĂ€sidenten Baschar al-Assad zum RĂŒcktritt aufgefordert - die gemeinsame ErklĂ€rung von Kanzlerin Angela Merkel, StaatsprĂ€sident Nicolas Sarkozy und Premierminister David Cameron im Wortlaut:



"Das syrische Regime hat die nachdrĂŒcklichen Appelle ignoriert, die in den vergangenen Tagen vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, von zahlreichen Staaten der Region, vom Golfkooperationsrat und von den GeneralsekretĂ€ren der Liga der Arabischen Staaten sowie von der Organisation fĂŒr Islamische Zusammenarbeit ergingen. Es unterdrĂŒckt sein Volk nach wie vor mit BrutalitĂ€t und Gewalt und weigert sich schlichtweg, dessen legitime Forderungen zu erfĂŒllen. Es hat die Stimme des syrischen Volkes ignoriert und die Bevölkerung Syriens wie auch die internationale Gemeinschaft fortgesetzt mit leeren Versprechungen in die Irre gefĂŒhrt.

Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich bekrĂ€ftigen, dass sie diese blutige UnterdrĂŒckung friedlicher und mutiger Demonstranten und die massiven Verletzungen der Menschenrechte, die PrĂ€sident Assad und seine Behörden seit Monaten begehen, auf das SchĂ€rfste verurteilen. Wir setzen uns aktiv fĂŒr weitere durchgreifende EU-Sanktionen gegen das Regime von PrĂ€sident Assad ein.

Wir fordern das syrische Regime nachdrĂŒcklich auf, die Gewalt unverzĂŒglich zu beenden, alle politischen Gefangenen freizulassen und den Vereinten Nationen freien Zugang zu gewĂ€hren, damit sie eine unabhĂ€ngige EinschĂ€tzung der Lage vornehmen können.

Unsere drei LĂ€nder vertreten die Auffassung, dass PrĂ€sident Assad, der brutale militĂ€rische Gewalt gegen sein eigenes Volk einsetzt und fĂŒr die Lage verantwortlich ist, jede LegitimitĂ€t verloren hat und nicht lĂ€nger fĂŒr sich in Anspruch nehmen kann, das Land zu fĂŒhren. Wir rufen ihn auf, sich der RealitĂ€t der vollstĂ€ndigen Ablehnung seines Regimes durch das syrische Volk zu stellen und im Interesse Syriens und der Einheit seines Volkes den Weg frei zu machen.

Die Gewalt in Syrien muss jetzt aufhören. Wie andere arabische Völker in den vergangenen Monaten fordern die Syrer, dass ihr Recht auf Freiheit und WĂŒrde sowie ihr Recht, ihre FĂŒhrung selbst zu wĂ€hlen, anerkannt werden. Wir werden mit dem syrischen Volk, den LĂ€ndern der Region und unseren internationalen Partnern - wobei den Vereinten Nationen eine zentrale Rolle zukommt - weiter daran arbeiten, ihre Forderungen zu unterstĂŒtzen und einen friedlichen und demokratischen Übergang herbeizufĂŒhren."

Answer Last edited on 18.08.2011 16:39:17.

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